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Schüler der LVR-Luise-Leven-Schule spielen freudig

Ergotherapeuten

ERGOTHERAPIE

Ergotherapie in der Pädiatrie wendet sich an Kinder vom Säuglings- bis ins Jugendalter, wenn die Entwicklung verzögert ist, sie in ihrer Selbständigkeit und Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Behinderung bedroht oder betroffen sind.

Ursachen für Auffälligkeiten können sein:

  • Schwierigkeiten in der Verarbeitung von Sinnesreizen (Wahrnehmungsstörung)
  • Entwicklungsverzögerungen oder Entwicklungsstörungen
  • Störung der Sozialentwicklung und der Kommunikationsfähigkeit
  • psychische Erkrankungen
  • geistige oder körperliche Behinderung

Ziele der Ergotherapie

Im Laufe des ersten Rezeptes findet ein Erstgespräch mit Eltern und Pädagogen statt, sowie eine umfassende Befundung mit dem Kind. Hierfür nutzen wir gezielte Testverfahren und freie Beobachtungen, um die Stärken und Schwierigkeiten des Kindes heraus zu finden und legen am Ende gemeinsam mit dem Kind und den Eltern/Pädagogen die Ziele fest, an denen gearbeitet werden soll. Die Ziele sind alltags- und handlungsorientiert und können in den Bereichen Grob-, Feinmotorik, Sinneswahrnehmung und -verarbeitung, Konzentrationsfähigkeit, Arbeitsstruktur oder im sozialen/emotionalen Bereich liegen. Aufbauend auf einer für das Kind bedeutungsvollen Alltagsaktivität (Turnen, Malen, Schreiben, Handwerk…) fördern wir z.B. den Aufbau von Körperwahrnehmung, die Entwicklung von Handkraft und Fingerfertigkeit, so dass ein entspanntes Sitzen im Unterricht und ein flüssigeres Schriftbild erreicht werden kann. Liegt das Ziel im Bereich der Konzentration/Arbeitsstruktur, so bieten wir in Einzel- oder Kleingruppen ein gezieltes Konzentrationstraining an (z.B. Marburger Konzentrationstraining, Lauth und Schlottke-Training…).

Unser Ziel ist es, ihr Kind darin zu unterstützen, mit viel Freude und Neugier seinen Alltag selbstbewusst und eigenständig mit all seinen Anforderungen zu meistern. Es ist uns wichtig, interdisziplinär zu arbeiten und uns mit Eltern/Pädagogen und weiteren Therapeuten regelmäßig auszutauschen und Ziele aufeinander abzustimmen.

Therapiemöglichkeiten

Unseren ergotherapeutischen Befund erstellen wir unter anderem durch:

  • Elterngespräche
  • Gespräche mit den Pädagogen an der Schule / im Kindergarten
  • gezielte freie Beobachtungen des Kindes
  • standardisierten Tests wie z. B. gezielte Beobachtungen nach Jean Ayres, FEW2, POD und POD4, Ravek, HDT, McMaster Handwriting Protocol, d2 Test, DAT, DL-KG/DL-KE, Assements wie z.B. COPM, COSA u.a.

Unsere Behandlungsmethoden und Konzepte sind u. a.:

  • Sensorische Integrationstherapie (SI)
  • motorisch-funktionelle Behandlung/Koordinationstraining
  • Graphomotoriktraining (Geschickte Hände)
  • Verbesserung der manuellen Geschicklichkeit
  • Linkshänderberatung
  • visuelle Wahrnehmungsförderung
  • Aufmerksamkeitstraining nach Lauth und Schlottke/Marburger Konzentrationstraining
  • soziales Kompetenztraining
  • Verhaltenstherapeutisches Training (THOP)

Der Weg zur Ergotherapie

Sollten Sie als Eltern oder andere wichtige Bezugspersonen Ihres Kindes (z.B. Erzieher, Lehrer…) Auffälligkeiten beobachten, so besprechen Sie diese bitte mit Ihrem Kinderarzt. Dieser entscheidet dann, ob eine ergotherapeutische Behandlung sinnvoll ist und verordnet diese per Rezept. Auf diesem Rezept vermerkt er auch Anzahl und Art der Behandlung. Die Therapiemöglichkeit in der Schule und im Kindergarten bietet die Möglichkeit einer interdisziplinären Zusammenarbeit mit Lehrern, Erziehern und weiteren Therapeuten.

Kontakt können Sie gerne über die Pädagogen oder direkt mit uns aufnehmen:

Praxis für Ergotherapie Klaus Cloos

Praxis für Ergotherapie Kornelia Hewel

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