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Schüler der LVR-Luise-Leven-Schule spielen freudig

Ausflug ins Klärwerk

Drei Klassen unserer Schule haben im Oktober einen Ausflug in das Klärwerk in Krefeld gemacht. Frau Grzyb berichtet von diesem außerschulischen Lernort.

Ausflug ins Klärwerk: Klassen 7b, 8 und 10b

Am Mittwoch, 18. Oktober 2017 sind die Klassen 7b, 8 und 10b mit Frau Grzyb, Frau Wöstheinrich und Herrn Anders im Rahmen des Biologie-, Physik- bzw. Erdkundeunterrichts ins Klärwerk nach Krefeld gefahren, um sich den Weg des Abwassers von der Ankunft bis zur fast vollständigen Reinigung anzuschauen.

Um 10 Uhr wurden wir durch Herrn Müller und Herrn Goll in der Entsorgungsgesellschaft Krefeld GmbH & Co.KG herzlich mit Kaltgetränken, Kaffee und Keksen empfangen. Im Foyer der Ankunftshalle wurden uns zunächst theoretisch und anhand eines Modells die Vorgänge der Wasserreinigung erläutert. Mit allen Klassen wurde dies auch im Vorfeld im Unterricht besprochen, so dass sie ihr theoretisches Wissen nun in der Praxis abgleichen und festigen konnten. Neben diesen fachlichen Inhalten informierten uns die Herren Müller und Goll auch über Möglichkeiten der Ausbildung bei der EGK im Bereich Wasser und der benachbarten Müllverbrennungsanlage.

Nach einem weiteren Kurzfilm, der von Frau Grzyb für die gehörlosen Schüler und Schülerinnen gedolmetscht wurde, ging es mit Warnweste und Helm auf das Gelände.

Die beiden Herren der EGK zeigten uns zunächst die mechanische Reinigung, in der mit Hilfe von Rechen die groben Bestandteile ausgesiebt werden. Viele von uns hatten große Schwierigkeiten mit dem Gestank, den wir dort antrafen. „Übung macht den Meister“ lachten die beiden Herren, denen der Gestank mittlerweile nicht mehr so präsent ist. Anschließend gingen wir an den Belebtbecken (biologische Reinigung) entlang, die allerdings abgedeckt sind, weil sie ebenfalls sehr starken Gestank absondern.

Nach weiteren kleinen Zwischenstationen gelangten wir in die Nachklärung und sahen jenes Wasser, welches nach 24 Stunden nahezu Trinkwasserqualität aufweist. Zum Schluss gab es noch einige Minuten, die wir nutzten, um einen der Faultürme zu besteigen. Oben angekommen hatte man einen schönen und weiten Panoramaausblick auf Krefeld und den Hülser Berg.

Magdalena Grzyb

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